Akzeptanz- und Commitment-Therapie

Die Akzeptanz und Commitment-Therapie (ACT) gehört zur Familie der kognitiven Verhaltenstherapien und ist eine Therapieform der sogenannten “dritten Welle” in der Psychotherapie. Dazu gehört eine Gruppe von Verfahren, die Aspekte wie Werte, Akzeptanz und die therapeutische Beziehung in den Vordergrund rücken und in ihrem Vorgehen Elemente aus der im Buddhismus entwickelten Praxis der Achtsamkeitsschulung nutzen.

Auch die ACT befasst sich mit Gefühlen und Gedanken, tut dies aber auf eine andere Art als die Verhaltenstherapie. Letztere geht davon aus, dass es sowohl möglich als auch unumgänglich sei, negtive Gefühle zu verändern oder von vornherein zu vermeiden. Anders die ACT: Statt auf die Beseitigung quälender Gedanken und unangenehmer Gefühle zu fokussieren, sieht die ACT eine alternative Strategie vor, nämlich das Verhalten durch achtsame Akzeptanz auf ein von persönlichen Werten geleitetes Leben auszurichten.